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 Perfekt im Wind

Zahnriemen für Windkraftanlagen

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Perfekt im Wind

In modernen Windkraftanlagen lassen sich die Rotorblätter mit unseren Antriebsriemen verstellen

Im Off-Shore-Betrieb müssen die Windkraftanlagen der salzigen Seeluft trotzen. Foto: Goldwind

Windkraftanlagen gelten als sauber und der daraus gewonnene Strom wird als ideale Ergänzung zu anderen Energieträgern eingeschätzt. Entsprechend steigt der Anteil von Windstrom am Energiemarkt. So waren Ende 2019 weltweit bereits Windkraftanlagen mit rund 650 Gigawatt Gesamtleistung installiert.  Zum Vergleich: 40 Gigawatt würden ausreichen, um alle deutschen Haushalte mit Strom zu versorgen. Mit einer installierten Leistung von weit mehr als 200 Gigawatt ist China der mit Abstand größte Windmarkt der Welt.

Neben Antriebsriemen liefern wir auch Lagerungselemente, Folien, die den Windwiderstand reduzieren, und Hydraulikleitungen für die Windkraftanlagen. Foto: Goldwind

Um wirtschaftlich Strom zu erzeugen, ist das zuverlässige Funktionieren der Windräder ausschlaggebend: Sie müssen Schwingungen aus dem Betrieb und durch das Wetter standhalten, im Off-Shore-Betrieb der salzigen Seeluft trotzen und bei einem Ausfall einfach zu warten sein. Um den Wind optimal auszunutzen und eine Überlastung bei hohen Windgeschwindigkeiten zu vermeiden, muss sich der Pitch – der Neigungswinkel der Rotorblätter zum Luftstrom – verstellen lassen. In der patentierten und einzigartigen Konstruktion der Windkraftanlagen des chinesischen Herstellers Goldwind klappt das ohne Getriebe und Hydraulik – dank unserer Antriebsriemen.​

Rolf Marwede

Rolf Marwede leitet unseren Standort in Dannenberg, wo die Riemen für Goldwind hergestellt werden:

„Mit unserer Technologiekompetenz können wir unsere Produkte auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden maßschneidern. So haben wir auch die ideale Lösung für Goldwind entwickelt.“

 


Zahnriemen statt komplexe Getriebe

Goldwind ist einer der wenigen Anbieter, der bei der Flügelverstellung auf Zahnriemen setzt. „Dadurch ist die Anlage in der Gondel weniger komplex und weniger anfällig für Schwingungen und Störungen“, sagt Rolf Marwede, Standortleiter im deutschen Dannenberg, wo wir die Riemen produzieren. „Außerdem sind unsere Riemen sehr verschleißarm und langlebig.“ Sie benötigen kein Öl zur Schmierung, sind sehr wartungsarm und weitestgehend gegen Korrosion beständig – ein wesentlicher Vorteil gegenüber Metallkonstruktionen. „Die einfachere Konstruktion mit Antriebsriemen ist zudem kostengünstiger und auf lange Sicht effizienter“, sagt Marwede. Ein schneller Austausch bei einem Defekt ist leicht möglich, da nur der Riemen getauscht wird und nicht ein komplettes Getriebe.

Das Beste aus zwei Produktgruppen

Bei der Entwicklung haben unsere Ingenieure zwei bewährte Zahnriemen-Technologien miteinander kombiniert. Die Basis bildet die Synchrodrive-Technologie: Im Riemen sind verzinkte Stahlcorde verarbeitet, ummantelt von besonders abriebfestem Polyurethan für Zähne und Riemenrücken. Das besondere Spezial-Gewebe stammt wiederum aus der Synchrochain-Technologie. Es wirkt verschleiß- und geräuschmindernd und gibt dem Zahnriemen eine deutlich stabilere Struktur. So entstehen Riemen, die extrem belastbar sind. Rund zwölf Millionen Biegewechsel können sie im Laufe eines Riemenlebens unbeschadet überstehen.

Um den Bedarf bei Goldwind – über 100 Kilometer Antriebsriemen jährlich – zu decken, haben wir bereits 2018 am Standort Dannenberg, der innerhalb Continentals ein Kompetenzzentrum für die Fertigung von Polyurethanriemen darstellt, rund zwei Millionen Euro in eine neue Anlage investiert. Übrigens: Neben Antriebsriemen liefern wir auch Lagerungselemente, Folien, die den Windwiderstand reduzieren, und Hydraulikleitungen an den Windkraftanlagenhersteller – und sorgen so dafür, dass die Anlagen optimal arbeiten können.

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